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Aufbruch in eine neue Zeit

Mit einem festlichen Gottesdienst am Erntedanktag sind die drei evangelischen Gemeinden – Erlöser, Maria-Magdalena und Johannes – am 1. Oktober 2023 in eine neue Kooperation gestartet.

Neue Pfarrerin in der Erlösergemeinde

In diesem Gottesdienst hat Superintendentin Martina Espelöer die gewählte Pfarrerin Gabriele Watermann (ehemals Maria-Magdalena) in ihr Amt in der Erlösergemeinde eingeführt. Gabriele Watermann tritt die Nachfolge von Pfarrer Dr. Gottfried Abrath an, der in den Ruhestand gegangen ist. Mit diesem Wechsel geht auch einher, dass Frau Watermann eine 75%-Stelle innehat. Pfarrerin Watermann ist ein vertrautes Gesicht in der Gemeinde, war sie doch von Juni 2016 bis März 2018 bereits im Entsendungsdienst hier tätig.

Startschuss für das IPT

Dieser Tag ist zugleich der Startschuss für das neue "Interprofessionelle Pastoralteam" (IPT), zu dem neben Pfarrerin Watermann auch die Pfarrer Christian Mayer (Maria-Magdalena) und Tom Mindemann (Johannes) sowie Diakon Daniel Stadie (Jugendreferat) gehören. Superintendentin Espelöer hat im Festgottesdienst die vier genannten als IPT mit ihren je eigenen Aufgaben betraut. In ihrer Ansprache betonte Espelöer, dass dies ein „Lernweg“ sei, Schritt für Schritt mit der Bereitschaft von allen, loszugehen mit der Zuversicht, den gemeinsamen Weg zu finden. Unter dem Motto „walk and talk“ übereichte sie dem Team einen Picknick-Rucksack, in dem sich Brot und Wein als sichtbares Zeichen einer „Weggemeinschaft“ befinden. Und einen Rat: „Vertrauen Sie aufeinander und auf Gottes Licht. Wirtschaften sie immer so, dass sie nicht nur immer etwas übrighaben, sondern sogar etwas zu verschenken haben: Geld und Zeit und ein Lächeln.“

Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich, um der neuen Pfarrerin und dem neuen Team zu gratulieren.

Wechselseitige pfarramtliche Verbindung

Mit diesem Tag beginnen die drei evangelischen Gemeinden - Erlöser, Johannes, Maria-Magdalena - ihre "wechselseitige pfarramtliche Verbindung", so der offizielle Titel der Kooperation. Die Vereinbarung der drei Presbyterien sieht vor, dass sowohl gemeinsame Arbeitsbereiche wie auch die für jede Gemeinde eigenen Aufgaben geregelt werden.

Wie schon berichtet, wird Diakon und Gemeindepädagoge Daniel Stadie für alle drei Gemeinden in der Konfirmanden- und Jugendarbeit tätig sein. Im Gespräch erläutert Stadie, dass die zurzeit stattfindenden Unterrichtsgruppen fortgeführt werden; für die neuen Jahrgänge wird im IPT ein Konzept erarbeitet, das u.a. für alle Konfis eine Teilnahme an Freizeiten vorsieht. Er freut sich auf die bevorstehende „Dynamik des Wandels und der Veränderung“.

Gabriele Watermann spricht die Herausforderungen an, die mit den Neuerungen verbunden sind: „Dass wir durch die neue Verteilung mehr Luft, mehr Energie haben. Wir können uns gegenseitig aushelfen und in einer anderen Gemeinde den Gottesdienst übernehmen.“ Dafür haben die Presbyterien den Weg frei gemacht, indem die Anfangszeiten für die Gottesdienste ab Oktober 23 in den jeweiligen Predigtstätten geändert wurden. In der Johanneskirche beginnt der Gottesdienst um 09.30 Uhr, in der Erlöserkirche um 10.30 Uhr und im Martin-Luther-Haus bzw. in der Kreuzkirche um 11 Uhr.

Auf die Arbeit im Team freut sich auch Pfarrer Christian Mayer, der ebenfalls den Synergieeffekt betont und hofft, „dass die Gemeinden noch mehr zusammenrücken“.

Pfarrer Tom Mindemann sieht in der Kooperation die Möglichkeit, „Verantwortung zu teilen… und Gemeindearbeit zu stärken“. Niemand soll in den Gemeinden zu kurz kommen. Und: „Als Team schauen wir gemeinsam in die Zukunft“.

 

Text und Foto: Bettina Pelters

Foto (v.l.n.r.): Superintendentin Marina Espelöer, Pfarrer Tom Mindemann, Pfarrerin Gabriele Watermann, Diakon Daniel Stadie, Pfarrer Christian Mayer


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