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Bewegender Abschied der Maxi-Kids der Kita

Eine Bootsfahrt an einem der heißesten Tage des Jahres könnte etwas sehr Erfrischendes sein, wenn da nicht noch ein Sturm aufkommt. Der einen im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung bringt. Diese Erfahrung machten die Maxi-Kids der Kita Ortlohnstraße bei einem Familiengottesdienst in der Johanneskirche am Nußberg. Und nicht nur sie.

In einem stilisierten Boot am Fuße des Altarraumes hatten die Kinder Platz genommen. Gemeinsam mit Pfarrer Tom Mindemann spielten sie in einer interaktiven Erzählung die biblische Geschichte der Sturmstillung. Vom sanften Schaukeln, über den bangen Blick in den Himmel, weil Wolken aufziehen, bis hin zum starken Schaukeln des Bootes in den vom Sturm gepeitschten Wellen – all das wurde von den Kids mit entsprechenden Bewegungen begleitet. Und auch die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher wurden in das Geschehen mit einbezogen. Das Pfeifen des Windes war aus dieser Richtung deutlich zu hören. Und weiter heißt es in der biblischen Geschichte : „Jesus aber schlief.“ Die Kids aber riefen laut: „Jesus wach auf!“ Da hörte man eine laute Stimme, die befahl: „Ruhe“ – und es war absolut still in der Kirche. – In die Stille hinein erzählte Pfarrer Mindemann von dem Versprechen, das Jesus gibt: Vertraut mir, ich bin bei euch, ihr seid nicht allein.

Anschließend wurden die Maxi-Kids einzeln gesegnet. Dabei wurden ihnen Mut machende Worte zugesprochen. Ein emotionaler bewegender Moment für Eltern, Großeltern und Erzieherinnen, so dass die eine oder andere Träne floss. Mit dem Lied „Der Vater im Himmel segne dich“ beschloss der „Chor“ der Kids unter Anleitung der Erzieherinnen, Miriam Kaiser, Jessica Strzcleczyk, Nicole Greve und Jana Gdanetz, diesen Part im Gottesdienst. Mit großem Applaus dankte es ihnen die anwesende gottesdienstliche Gemeinde.

Seit vier Jahren sind die Maxi-Kids im Kindergarten. Die meisten haben in der U3-Betreuung angefangen. Nun geht es für sie in einen neuen aufregenden Abschnitt nach den Sommerferien – in die Grundschule Nußberg. Worauf sie sich freuen? – Antworten gab es im Gottesdienst wie: auf die Lehrer, die Schultüte, Freunde, die Betreuung (über Mittag) und, was selbst den Pfarrer überraschte, die Hausaufgaben. Da ist wohl eine Begeisterung für das Lernen vorhanden.

Abschied und Aufbruch kamen in den Fürbitten zu Wort, die von der Leiterin der Kita, Dunja Barabasch, den Erzieherinnen und last but not least von Marion Milke gesprochen wurden. Marion Milke wird die Klassenlehrerin für die meisten der Kinder im ersten Schuljahr.

 

Bewegende Erzählung von der Sturmstillung

Segnung der Kinder


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