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Suchet der Stadt Bestes … und betet für sie (Jer 29,7)

Wieder abendliches Glockenläuten um 19.30 Uhr. Kirchturm pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum renoviert.

Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten wieder die beiden großen Glocken im Turm der Johanneskirche.

Malerarbeiten in fast 40m Höhe.

Im Frühjahr war in vielen Kirchen ein besonderes Glockenläuten zu hören. Es war der Anfang der Corona-Pandemie mit dem Lockdown, mit vielen Unsicherheiten und Ängsten. Die Glocken haben eingeladen, den Abend ausklingen zu lassen, einen Moment stille zu werden, inne zu halten, vielleicht zu beten. Viele haben als Zeichen der Solidarität eine Kerze ins Fenster gestellt.

Corona ist noch nicht vorbei. Die Lage mit ihren wachsenden Ansteckungszahlen ist ernst.

Unter dem Eindruck des „Lockdowns light“ mit seinen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Einschränkungen, hat das Presbyterium der Ev. Johannes-Kirchengemeinde in seiner letzten Video-Konferenz beschlossen, das abendliche Gebetsläuten um 19.30 Uhr wieder aufzunehmen.

Auf den Tag genau zum 60-jährigen Jubiläum der Johanneskirche – am 6. November 1960 fand damals der Einweihungsgottesdienst statt – sind die Renovierungsarbeiten am Glockenturm weitestgehend abgeschlossen. Drei Jahre hat die Kirchengemeinde darauf hingespart. Nun ist der Turm frisch gestrichen und erstrahlt im satten Rot. Nur kleinere Nacharbeiten und bei der Gelegenheit Reparaturen am Dach werden noch in den nächsten Tagen erfolgen.

An dieser Stelle sei noch mal allen gedankt, die mit ihren Einzelspenden, mit Gaben in Gottesdienstkollekten oder dem engagierten Verzehr auf Gemeindefesten finanziell dazu beigetragen haben. Danke auch im Besonderen an den ehemaligen Baukirchmeister und „Presbyter i.R.“, Ulrich Hebbinghaus, der sich über Jahre für „seine Kirche“ und für „seinen Turm“ eingesetzt hat.

Größere Feiern zum Jubiläum können, wie so Vieles in diesem Jahr, nicht stattfinden.
Beten und Läuten wir für wieder bessere Zeiten!

Pfr. Tom Mindemann


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