Schutzkonzept

Schutzkonzept zur Vermeidung von Infektionen
für Veranstaltungen und Räumlichkeiten
der Ev. Johannes-Kirchengemeinde
unter den Bedingungen der Corona– / COVID-19-Pandemie

Dieses Konzept wird regelmäßig fortgeschrieben. Stand: 11.02.2021.

 

Während des sogenannten Lockdowns finden in der Johanneskirche keine Gottesdienste oder andere Präsenzveranstaltungen statt. Während der regulären Gottesdienstzeiten, sonntags von 10.00 bis 11.00 Uhr, ist die Kirche zur Einkehr und zum persönlichen Gebet geöffnet.

 

Prämisse

Das Presbyterium ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottes­diens­te und gemeindliche Veranstaltungen oder die Nutzung von Gemeinderäumen (im Folgenden Veranstaltungen genannt) nicht zu Infektionsherden werden.

 

Die Schutzmaßnahmen umfassen

1. Informationen über diese Maßnahmen
2. Vorkehrungen zur Hygiene
3. Steuerung des Zutritts (Personenzahl, Zugänge, Anmeldung)
4. Gewährleistung des Mindestabstandes
5. Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske
6. Rückverfolgbarkeit
7. Besondere Regelungen nach Art der Veranstaltung (z.B. Verzicht auf Gemeindegesang)

 

1. Informationen über diese Maßnahmen

Die Wiederaufnahme von Veranstaltungen wird über Gemeinde übliche Kanäle angekündigt, z.B. Schau­kästen, Lokalzeitung, Gemeinde-Website, Facebook-Auftritt, ggf. Gemeindebrief, Gruppen interne Kanäle (z.B. E-Mail, Brief, Telefon).

Über die hier genannten Maßnahmen wird auf der Website der Kirchengemeinde (https://johannes-kirchengemeinde-iserlohn.de/schutzkonzept), per Aushang und mündlich am Eingang bei der Begrüßung zu Veranstaltungen informiert.

 

2. Vorkehrungen zur Hygiene

Persönliche Hygiene

  • Es gelten die bekannten Regeln der persönlichen Hygiene (kein Händeschütteln, Hust- und Nies-Etikette, etc.).
  • Wer vor einer Veranstaltung Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist, kann nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Bereitstellung von Maßnahmen durch die Kirchengemeinde

  • In den Eingangsbereichen – je am Haupteingang zur Kirche („oben“) und zu den Gemeinderäumen („unten“) stellt die Kirchengemeinde Desinfektionsmittel bereit.
    In den Toilettenräumen stehen Seife und Einweg-Handtücher zur Verfügung.
  • Die Kirchengemeinde hält medizinische Masken vor für Menschen, die ausnahmsweise ohne dieselben zu einer Veranstaltung kommen.
  • Zur Reinigung / Desinfektion von Flächen (s.u.) stellt die Kirchengemeinde Flächendesinfektionsmittel, Einweghandschuhe und Einwegtücher zur Verfügung.

 

Lüftung

  • Die genutzten Räume sind vor und nach jeder Veranstaltung gut durchzulüften.
  • Während der Veranstaltung soll eine moderate Dauerlüftung gewährleistet sein.
  • Nach 60 Minuten ist für 10 Minuten stoß zu lüften.

 

Reinigung / Desinfektion

  • Zusätzlich zu den üblichen Reinigungsintervallen sind Türgriffe und Hand­läufe, Bän­ke, Tische und Stuhllehnen sowie die Toiletten sind nach jeder Veranstaltung zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Die Zuständigkeit ist jeweils mit der Küsterin zu klären.
  • Zwischen zwei Veranstaltungen im selben Raum muss mindestens ein Zeitraum von 30 Minuten zum Lüften und zum Reinigen / Desinfizieren liegen.

 

3. Steuerung des Zutritts

Personenzahlen

Die Personenzahl ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße und Art der Veranstaltung, begrenzt.

  • Im Kirchraum sind 22 Kirchbänke (unter Sperrung jeder zweiten Bank) besetzbar. Jede Kirchbank kann zusammen von Personen besetzt werden, die nach der aktuell gültigen CoronaSchVO im öffentlichen Raum den Mindestabstand von 1,5m unterschreiten dürfen.
  • Die weiteren Räume sind für Veranstaltungen gesperrt.
  • Für Veranstaltungen, bei denen Teilnehmer*innen-Zahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, ist eine vorherige Anmeldung über die Website der Kirchengemeinde (https://johannes-kirchengemeinde-iserlohn.de/veranstaltungskalender) notwendig.

 

Zugänge

  • Für den Kirchraum gilt bei Veranstaltungen eine Einbahnstraßenregelung: der Eingang erfolgt durch den Haupteingang (Ortlohnstraße), der Ausgang durch den Seiteneingang (Berliner Platz). Personen, die auf einen Barriere freien Ausgang angewiesen sind, bleiben bis zuletzt auf ihrem Platz und verlassen die Kirche wieder durch den Haupteingang.

 

4. Gewährleistung des Mindestabstandes

  • Es gilt das Abstandsgebot. Zwischen Personen, die nicht nach der aktuell gültigen CoronaSchVO im öffentlichen Raum den Mindestabstand von 1,5m unterschreiten dürfen, ist dieser einzuhalten.
  • Zur Gewährleistung des Mindestabstandes auf den Wegen: s.o. (Personenzahlen, Zugänge).
  • Im Kirchraum sind Kirchbänke markiert, die benutzt werden dürfen.

 

5. Pflicht zum Tragen medizinischen Maske

  • Im gesamten Gebäude ist das Tragen einer medizinischen Maske, auch am Sitzplatz erforderlich.
  • Liturgisch beteiligte Personen im Gottesdienst (Liturg*in, Lektor*in, Solo-Musiker*innen, etc.) nehmen unter Einhaltung der Abstandsregel beim öffentlichen Sprechen die medizinische Maske ab.

 

6. Rückverfolgbarkeit

Einfache Rückverfolgbarkeit

  • Zur Rückverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten werden – mit deren Einverständnis – von jeder anwesenden Person, Name, Adresse und Telefonnummer sowie ggf. Dauer der Anwesenheit schriftlich festgehalten.
  • Wer nicht damit einverstanden ist, kann nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
  • Die Daten werden gemäß DSG-EKD erfasst und aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet.
  • Bei festen Gruppen reicht die Erfassung des Namens, wenn die jeweiligen Kontaktdaten anderweitig bei der Gruppenleitung vorliegen.
  • Für Personen, die regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen, gilt die „verkürzte Erfassung“ entsprechend, wenn diese ihr Einverständnis gegeben haben, dass ihre Kontaktdaten zu dem o.g. Zweck über vier Wochen hinaus aufbewahrt werden dürfen.
  • Die Erfassung erfolgt vor Ort durch Ausfüllen eines Formulars durch die jeweiligen Personen selbst oder durch Führen einer Liste durch eine einzelne damit beauftragte Person.
  • Bei Veranstaltungen mit Anmeldeerfordernis erfolgt die Erfassung der Kontaktdaten bereits mit der Anmeldung.

 

Besondere Rückverfolgbarkeit

  • Zur besonderen Rückverfolgbarkeit wird bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen neben den o.g. Daten der Sitzplatz innerhalb eines Sitzplanes erfasst.
  • Wo möglich, wird bei Veranstaltungen die besondere Rückverfolgbarkeit gewährleistet.
  • Sie ist notwendig, wenn bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen nicht eingehalten wird.

 

7. Besondere Maßnahmen nach Art der Veranstaltung

Gottesdienste

  • Eltern achten darauf, dass auch ihre Kinder an ihrem Sitzplatz bleiben.
  • Auf Chor– und Gemeindegesang wird derzeit verzichtet.
  • Auf den Einsatz von Gesangbüchern wird verzichtet. Liedtexte zum Mitlesen werden ggf. in Kopie zur Verfügung gestellt (oder, wenn möglich per Beamer an die Wand projeziert). Die Kopien werden nach dem Gottesdienst entsorgt.
  • Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst Abstand genommen.
  • Kollekten werden nur am Ausgang einsammelt.

 

Abendmahl

Auf die Feier des Abendmahls wird derzeit verzichtet.

 

Taufen

Taufen sind grundsätzlich möglich.

  • Sie können in Absprache mit der*dem Pfarrer*in im Gemeindegottesdienst oder ggf. in einem eigenen Taufgottesdienst stattfinden.
  • Die Sitzordnung erfolgt nach den hier festgelegten Regeln.
  • Die Eltern erklären sich einverstanden, dass während des Taufaktes der Mindestabstand unterschritten wird.
  • Während des Taufaktes tragen alle Personen am Taufbecken ab dem Grundschulalter eine medizinische Maske. Die Anzahl der Personen am Taufbecken ist möglichst gering zu halten.
  • Vor dem Taufakt desinfiziert sich die*der Pfarrer*in für alle sichtbar die Hände.
  • Auf weitere liturgische Handlungen, die Berührungen voraussetzen, wird verzichtet.

 

Trauungen

Auf Trauungen und weitere Festgottesdienste wird derzeit verzichtet.

 

Kindergottesdienst

Auf Kindergottesdienste wird derzeit verzichtet.

 

Konfirmanden–/Jugendarbeit

Die Konfirmandenarbeit findet derzeit nicht in Präsenzveranstaltungen statt. Wo möglich, wird mit alternativen, digitalen Möglichkeiten gearbeitet.

 


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