Schutzkonzept

zur Vermeidung von Infektionen
für Veranstaltungen und Räumlichkeiten
der Ev. Johannes-Kirchengemeinde
unter den Bedingungen der Corona– / COVID-19-Pandemie

Dieses Konzept wird regelmäßig fortgeschrieben. Stand: 04.11.2020.

Prämisse

Das Presbyterium ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottes­diens­te und gemeindliche Veranstaltungen oder die Nutzung von Gemeinderäumen (im Folgenden Veranstaltungen genannt) nicht zu Infektionsherden werden.

 

Die Schutzmaßnahmen umfassen

  1. Informationen über diese Maßnahmen
  2. Vorkehrungen zur Hygiene
  3. Steuerung des Zutritts
  4. Gewährleistung des Mindestabstandes
  5. Pflicht zum Tragen meiner Mund-Nase-Bedeckung
  6. Rückverfolgbarkeit
  7. Besondere Regelungen nach Art der Veranstaltung

 

1. Informationen über diese Maßnahmen

Die Wiederaufnahme von Veranstaltungen wird über Gemeinde übliche Kanäle angekündigt, z.B. Schau­kästen, Lokalzeitung, Gemeinde-Website, Facebook-Auftritt, ggf. Gemeindebrief, Gruppen interne Kanäle (z.B. E-Mail, Brief, Telefon).

 

Mitgeteilt werden:

  • Zeiten und Orte der Veranstaltungen
  • Die hier festgelegten und für die jeweilige Veranstaltung geltenden Schutzmaßnahmen.

 

Auch bei der Begrüßung am Eingang werden die Teilnehmenden schriftlich per Aushang oder Aufsteller und mündlich über die aktuellen Regelungen informiert.

 

2. Vorkehrungen zur Hygiene

Persönliche Hygiene

  • Es gelten die bekannten Regeln der persönlichen Hygiene (kein Händeschütteln, Hust- und Nies-Etikette, etc.).
  • Wer vor einer Veranstaltung Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist, kann nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Bereitstellung von Maßnahmen durch die Kirchengemeinde

  • In den Eingangsbereichen – je am Haupteingang zur Kirche („oben“) und zu den Gemeinderäumen („unten“) stellt die Kirchengemeinde Desinfektionsmittel bereit.
    Auf den Toiletten stehen Seife und Einweg-Handtücher zur Verfügung.
  • Die Kirchengemeinde hält bei Mund-Nasen-Bedeckungen vor für Menschen, die ausnahmsweise ohne dieselben zu einer Veranstaltung kommen.
  • Zur Reinigung / Desinfektion von Flächen (s.u.) stellt die Kirchengemeinde Flächendesinfektionsmittel, Einweghandschuhe und Einwegtücher zur Verfügung.

 

Lüftung

  • Die genutzten Räume sind vor und nach jeder Veranstaltung gut durchzulüften.
  • Während der Veranstaltung soll eine moderate Dauerlüftung gewährleistet sein.
  • Nach 60 Minuten ist für 10 Minuten stoß zu lüften.

 

Reinigung / Desinfektion

  • Zusätzlich zu den üblichen Reinigungsintervallen sind Türgriffe und Hand­läufe, Bän­ke, Tische und Stuhllehnen sowie die Toiletten sind nach jeder Veranstaltung zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Die Zuständigkeit ist jeweils mit der Küsterin zu klären.
  • Zwischen zwei Veranstaltungen im selben Raum muss mindestens ein Zeitraum von 30 Minuten zum Lüften und zum Reinigen / Desinfizieren liegen.

 

3. Steuerung des Zutritts

Personenzahlen

Die Personenzahl ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße und Art der Veranstaltung, begrenzt.

  • Im Kirchraum ist die Personenzahl derzeit auf 100 Personen begrenzt (s.u.: Gottesdienste)
  • Die weiteren Räume sind für Veranstaltungen gesperrt.

 

Zugänge

  • Für den Kirchraum gilt bei Veranstaltungen eine Einbahnstraßenregelung: der Eingang erfolgt durch den Haupteingang (Ortlohnstraße), der Ausgang durch den Seiteneingang (Berliner Platz). Personen, die auf einen Barriere freien Ausgang angewiesen sind, bleiben bis zuletzt auf ihrem Platz und verlassen die Kirche wieder durch den Haupteingang.

 

4. Gewährleistung des Mindestabstandes

  • Es gilt das Abstandsgebot. Zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 (CoronaSchVO NRW) genannten Gruppen gehören, ist ein Min­dest­abstand von 1,5 m einzuhalten. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Zur Gewährleistung des Mindestabstandes auf den Wegen: s.o. (Personenzahlen, Zugänge).
  • Im Kirchraum sind Sitzplätze paarweise und auf Mindestabstand zu allen anderen Sitzplätzen markiert.

 

5. Pflicht zum Tragen meiner Mund-Nase-Bedeckung

  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist im gesamten Haus erforderlich.
  • Liturgisch beteiligte Personen im Gottesdienst (Liturg*in, Lektor*in, Solo-Musiker*innen, etc.) tragen bei Einhaltung der Abstandsregel während der Feier der Liturgie keinen Mund-Nase-Schutz.

 

6. Rückverfolgbarkeit

Einfache Rückverfolgbarkeit

  • Zur Rückverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten werden – mit deren Einverständnis – von jeder anwesenden Person, Name, Adresse und Telefonnummer sowie ggf. Dauer der Anwesenheit schriftlich festgehalten.
  • Wer nicht damit einverstanden ist, kann nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
  • Die Daten werden gemäß DSG-EKD erfasst und aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet.
  • Bei festen Gruppen reicht die Erfassung des Namens, wenn die jeweiligen Kontaktdaten anderweitig bei der Gruppenleitung vorliegen.
  • Für Personen, die regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen, gilt die „verkürzte Erfassung“ entsprechend, wenn diese ihr Einverständnis gegeben haben, dass ihre Kontaktdaten zu dem o.g. Zweck über vier Wochen hinaus aufbewahrt werden dürfen.
  • Die Erfassung erfolgt durch Ausfüllen eines Formulars durch die jeweiligen Personen selber oder durch Führen einer Liste durch eine einzelne damit beauftragte Person.

 

Besondere Rückverfolgbarkeit

  • Zur besonderen Rückverfolgbarkeit wird bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen neben den o.g. Daten der Sitzplatz innerhalb eines Sitzplanes erfasst.
  • Wo möglich, wird bei Veranstaltungen die besondere Rückverfolgbarkeit gewährleistet.
  • Sie ist notwendig, wenn bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen nicht eingehalten wird.

 

7. Besondere Maßnahmen nach Art der Veranstaltung

Gottesdienste

  • Eltern achten darauf, dass auch ihre Kinder an ihrem Sitzplatz bleiben.
  • Zum gemeinsamen Sprechen (z.B. Psalm, Glaubensbekenntnis, Vaterunser) wird die Mund-Nase-Bedeckung wieder aufgesetzt.
  • Sologesang ist mit entsprechendem Abstand (4m zu den nächsten Personen) möglich.
  • Auf den Einsatz von Gesangbüchern wird verzichtet. Liedtexte zum Mitlesen werden ggf. auf Einweg-Zettel kopiert und in den Bänken bereitgelegt (oder, wenn möglich per Beamer an die Wand projeziert). Sie werden nach dem Gottesdienst entsorgt.
  • Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst Abstand genommen.
  • Die Kollekten (Kollektenzweck gebundene und „Klingelbeutel“) werden nur am Ausgang einsammelt und mit Einmal-Handschuhen gezählt.

 

Kirchenmusik

Chorproben finden nicht im Gemeindesaal, sondern im Kirchraum statt.
Dabei ist eine Sitzordnung mit einem Mindestabstand zwischen den Sänger*innen von 3m zur Seite und 4m in sogenannter Ausstoßrichtung zu wählen. Ein entsprechender Sitzplan liegt vor.
Konzerte oder musikalische Einsätze erfolgen in Absprache mit dem Presbyterium.

 

Abendmahl

Auf die Feier des Abendmahls wird derzeit verzichtet.

 

Taufen

Taufen sind grundsätzlich wieder möglich.

  • Sie kann in Absprache mit der*dem Pfarrer*in im Gemeindegottesdienst oder ggf. in einem eigenen Taufgottesdienst stattfinden.
  • Die Sitzordnung erfolgt nach den hier festgelegten Regeln (freie Platzwahl; Empfehlung zum Mindestabstand zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 (CoronaSchVO NRW) genannten Gruppen gehören; besondere Rückverfolgbarkeit)
  • Die Eltern erklären sich einverstanden, dass während des Taufaktes der Mindestabstand unterschritten wird.
  • Während des Taufaktes tragen alle Personen am Taufbecken ab dem Grundschulalter eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die Anzahl der Personen am Taufbecken ist möglichst gering zu halten.
  • Vor dem Taufakt desinfiziert sich die*der Pfarrer*in für alle sichtbar die Hände.
  • Auf weitere liturgische Handlungen, die Berührungen voraussetzen, wird verzichtet.

 

Trauungen

Trauungen sind grundsätzlich wieder möglich.

  • Die Sitzordnung erfolgt nach den hier festgelegten Regeln (freie Platzwahl; Empfehlung zum Mindestabstand zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 (CoronaSchVO NRW) genannten Gruppen gehören; besondere Rückverfolgbarkeit)
  • Der Mindestabstand zwischen den liturgisch Beteiligten und dem Brautpaar wird eingehalten.
  • Auf liturgische Handlungen, die Berührungen voraussetzen, wird verzichtet (z.B. Übergabe der Ringe durch die*den Pfarrer, Handauflegung beim Segen, etc.).

 

Kindergottesdienst

Auf Präsenz-Kindergottesdienste wird nach den Empfehlungen

  • des Gesamtverbandes für Kindergottesdienst in der EKD e.V.
  • und des Westfälischen Verbandes für Kindergottesdienst

derzeit verzichtet.

 

Konfirmanden–/Jugendarbeit

Es gelten die hier festgelegten Regeln:

  • Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Einhalten des Mindestabstandes auf festen Sitzplätzen möglich.
  • Möglichst viel des Programmes soll im Freien stattfinden.

 

Krabbelgruppe

  • Zwischen Kindern sowie zwischen Kindern und Erwachsenen ist ein Mindestabstand nicht sinnvoll einzuhalten, genauso das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Erwachsene halten untereinander den Mindestabstand. Wo dies nicht möglich ist, ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung notwendig.
  • Die Zahl der Erwachsenen sollte möglichst gering gehalten werden.

 

Speisen und Getränke / Café Nussecke

  • Die Ausgabe von „offenem“ Speisen und Getränken kann nicht in Büffet-Form / Selbstbedienung erfolgen.
  • Der Ausschank von Getränken (aus „großen“ Wasserflaschen, Kaffeekannen“, etc.) und die Ausgabe von Speisen erfolgt von damit beauftragten Personen. Diese desinfizieren sich vorher die Hände und/oder tragen Einweg-Handschuhe.
  • Beim Ausschank / bei der Ausgabe tragen alle beteiligten Personen eine Mund-Nase-Bedeckung.
  • Speisen werden mit Tellern ausgegeben (nicht am Platz aufgefüllt).
  • Milch und Zucker sind möglichst in verschlossenen Einzelportionen zu verwenden.
  • Das Café Nussecke findet derzeit im Freien statt.

 

Fremdnutzung

  • Die Nutzung der Räume der Johannes-Kirchengemeinde erfolgt nur in Rücksprache mit dem Presbyterium.
  • Fremde Gruppen und Veranstaltungen finden unter den hier festgelegten Regeln statt.
  • Fremde private Veranstaltungen finden unter den jeweils aktuellen Vorgaben der CoronaSchVO NRW statt.
  • Die Verantwortlichen für fremde Gruppen sorgen für die Einhaltung dieser Regeln, insbesondere bezüglich der Hygiene und der Rückverfolgbarkeit.

 


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